In keinem noch so kleinen Firmennetzwerk ist in der heutigen Zeit ein rationelles Arbeiten ohne einen (oder mehrere) Server als Schaltzentrale für das Bereitstellen grundlegender Netzwerkdienste noch vorstellbar. Sie mögen sich fragen: “Warum? Wir haben schnelles DSL und alle unsere Mitarbeiter haben ein Konto bei Gmail, wozu benötige ich dann noch einen hausinternen Server?” Diese Frage möchten wir in diesem Artikel anhand einiger Beispiele beantworten.
Stellen Sie sich vor, Mitarbeiter A möchte an Mitarbeiter B per E-Mail eine Textdatei zusammen mit mehreren Bildern senden. Bei einem Versand über einen externen Mailprovider müssen alle Daten zuerst von A über DSL hochgeladen und dann von B wieder heruntergeladen werden. Neben der unnötig belegten Bandbreite wären noch Aspekte wie Datenschutz (z.B. Schutz von Firmeninterna durch Verschlüsselung), Schutz gegen Viren etc. und nicht zuletzt eine je nach Dateimenge mehr oder minder große zeitliche Verzögerung zu beachten.
Beim Mailversand über einen internen Mailserver relativieren sich viele der oben genannten Nachteile – mehr noch: Werden die E-Mails nicht per POP3 sondern per IMAP von den einzelnen Mitarbeitern abgerufen, ergeben sich hier eine Vielzahl weiterer Vorteile, beispielsweise intelligente und Gruppen-Postfächer oder die Tatsache, dass ein Mitarbeiter immer direkt auf seine Mails zugreifen kann, egal an welchem Arbeitsplatz er sich anmeldet. Weiterhin lassen sich Funktionen wie Backup oder Virenscan der E-Mails zentral auf dem Server durchführen, was die einzelnen Arbeitsplatzrechner entlastet und den Verwaltungsaufwand minimiert.
Neben der klassischen Dateiablage und der zuvor beschriebenen E-Mail-Funktion gibt es jedoch noch weitere Funktionen, die ein eigens eingerichteter Apple- / Mac-Server im Firmennetzwerk übernehmen kann. So können per DHCP bei neu angeschlossenen Clients die Netzwerkeinstellungen, wie z.B. eigene IP-Adresse, Hostname, Gateway und Nameserver automatisch eingestellt und zentral verwaltet werden. Dabei ist es unerheblich, ob es sich bei dem Client um einen Arbeitsplatzrechner, ein Tablet oder ein Smartphone handelt.
Der DNS-Dienst kann dabei nicht nur die Namen der firmeninternen Netzteilnehmer verwalten, sondern auch als Cache konfiguriert werden und so häufige vorkommende Namensanfragen zwischenspeichern. Da der interne DNS-Server eine wiederholte Anfrage schneller beantwortet als ein externer Server, ist je nach Auslastung der Anbindung ins Internet eine spürbare Geschwindigkeitssteigerung möglich.
Neben diesen wenigen Beispielen gibt es noch weitere Vorteile, die wir Ihnen gerne erläutern werden. Selbstverständlich können wir Sie nicht nur an unseren Standorten in Bonn und Düsseldorf sowie in den Ballungszentren in der näheren Umgebung wie etwa Köln oder Oberhausen mit unserem Apple Service unterstützen – einmal eingerichtet können wir Ihnen auch per Fernwartung schnell und sicher weiterhelfen.